VEXAT

Verordnung explosionsfähige Atmosphären

Zu den markanten Daten des nächsten Jahres zählt der 30. Juni 2006. An diesem Tag nämlich endet die Übergangsfrist zur Umsetzung der Verordnung explosionsfähige Atmosphären, kurz VEXAT genannt. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die nationale Umsetzung der Atex-Richtlinie 1992/92/EG (ATEX 137). Diese Verordnung, die vor mehr als einem Jahr in Österreich in Kraft gesetzt wurde, regelt nicht nur konkrete Festlegungen, wie unter anderem jene zur Gefahrenbeurteilung und zum Explosionsschutzdokument. Auch der Einstufung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen und der Zuordnung von Geräten und Schutzsystemen zur sicheren Verwendung in diesen Zonen kommt besondere Bedeutung zu.
Betroffen davon sind jene Arbeitgeber, die in ihren Betrieben brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube herstellen, bearbeiten, verarbeiten, lagern, bereitstellen oder innerbetrieblich umschlagen. Salopp gesagt: Selbst Nagelstudios, Tischlereien und Kfz-Betriebe kommen um die VEXAT nicht herum.
„Chemie, Petrochemie und Pharma kümmern sich aufgrund der eingesetzten brennbaren flüssigen und gasförmigen Stoffe schon immer um dieses Thema. Nun sind auch Betriebe betroffen, die bisher noch nicht so großes Augenmerk darauf gerichtet haben wie die Bereiche Nahrungs- und Futtermittel, Holz, Kohle, Kunststoffe und Metalle“, weiß Gillhofer.

Für weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

 
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